Hans D. Baumeister

Hans D. Baumeister

"Formaular für Obermanager-Stelle"

Wow, das hört sich doch gut an, kam gerade per Email rein:

Sehr geehrter Herr/Sehr geehrte Frau!
Wir schicken diese Nachricht an Sie, weil Sie einer der Bewerber um die Stelle von einem Obermanager in unserer Internet-Gesellschaft sind. Nachdem wir Ihr Bewerbungsformular untersucht haben, möchte unsere Gesellschaft gerne Ihnen einen flexiblen Arbeitsplan, Krankenversicherung, ein Bruttogehalt von 40.000 EUR, einen jährlichen Urlaub für zwei Wochen gerne anbieten.
Wenn Sie Interesse für weitere Information bezüglich Stellenangebote haben, bitte füllen Sie ein Formaular www.alicia.in.ua
Danke für Ihre Rücksicht,
Vollziehender Vizepräsident der Abteilung für Arbeitskräfte
Helmut Marlow


Ich werde mich gleich mal bewerben... :-)

Kam natürlich von einer Email-Adresse einer gehackten Website (hier: accutome.com).
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Kaputt: Onlinebestellung bei DHL

Ei, was war das einfach früher, man konnte online einen Paketschein ausfüllen, per Paypal bezahlen und einfach sein Paket abgeben.

Das wollte ich kürzlich wieder tun. Die DHL Website bietet aber keine direkten Zahlungsdienste mehr an. An dessen statt, wird man auf eine Website www.paket.de umgeleitet (deren Zertifikat ungültig ist, sehr bedenklich). Dort wollte ein Login, das hatte ich nicht. Also: registrieren. Das ging aber nicht; laut Paket.de gab es meine Email schon als Anmeldename.

Strange. Okay, Kennwort zusenden lassen (“Passwort vergessen?). Das ist natürlich prompt im Spamordner gelandet. Aber: es ließ sich zurücksetzen. Wie sich herausstellte ist Paket.de nun wohl die Endverbraucher-Website für DHL, da waren nämlich noch meine uralten Daten von meiner Packstation-Registrierung hinterlegt, allerdings auch mit meiner alten Adresse, etc.

Seltsamerweise war eine
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Schwäbisch als Primärsprache

Kürzlich schaute ich mir ein interessantes Video an, in dem Stephen Wolfram höchstpersönlich sein WolframAlpha vorstellt. Die Thematik ist natürlich schon ziemlich interessant, vor allem da der aktuelle Trend “Big Data” - Schlagwort des Jahres - eigentlich den falschen Ansatz hat. Es ist ja nicht relevant, die größte Datenmenge zu haben. Relevant ist “Big Knowledge” - was natürlich, und das wird auch im Video klar, nur mit “Big Data” realisierbar ist.

Interessant wird es auch, wenn man sich von WolframAlpha ein paar Faken zu Deutschland auflisten lässt. So ist z.B. laut WolframAlpha die Sprache, die an dritter Stelle steht, Schwäbisch - noch vor Italienisch!

WolframAlpha-Swabian

Des hon i schau emm’r gwusst, dass es n’grond giabt, warum mi koin’r v’rstoht.
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T-Mobile ausverkauft!

Nicht zu fassen: da will man mal einen Zugang zum ICE-Hotspot erwerben, da ist doch der Anbieter glatt ausverkauft:

HotspotError

Egal, über welchen Button ich auf der Startseite geklickt habe - z.B. den hier:
HotspotKaufen

Immer wieder kam der Content Error hoch.

Wow, hat den Hotspot vielleicht jemand gehackt? So ein wahnsinns-Fehler kann doch eigentlich gar nicht passieren, oder?
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Internet im ICE? Fehlanzeige

Die Bahn bietet ja auf einigen Strecken (Köln-Stuttgart und Stuttgart-München, z.B.) einen T-Online Hotspot, der mehr oder wenig gut funktioniert (siehe auch frühere Kommentare in diesem Blog).

Auf dem Weg nach Berlin wird ein solcher Hotspot leider nicht angeboten; da freut man sich doch über die Hotspot-Funktion im iPhone… oder?

Auch hier Fehlanzeige. Die Transferrate geht üblicherweise nicht über 7-8 kBit (!) hinaus, oft sieht es eher so aus:

Internet-im-ICE

Auch ist bezeichnend, dass trotz eingeschalteter 3G Funktionalität durchgehend Edge zur Verfügung steht. In einem Bahnhof habe ich dann das iPhone kurz auf Flugmodus und zurückgeschaltet - und siehe da: kurzzeitig stand 3G zur Verfügung, aber weniger als eine Minute, dann ging das Signal zurück auf Edge.

Vermutung: da die Scheiben der ICE Züge metallisch bedampft sind, müssen in jedem Wagen GSM-Repeater zum Einsatz kommen, da man sonst fast nicht telefonieren könnte. Diese scheinen aber eine Generation von vor dem Jahr 2000 zu sein und lediglich Edge als Datenkanal zur Verfügung stellen. Weiterhin unterstelle ich, dass hier eine Datenraten-Drosselung stattfindet, um einen Edge-Kanal für alle Fahrgäste eines Wagens aufteilen zu können.

Liebe Bahn, wenn Ihr es nicht schafft, das entlang der Strecke verfügbare 3G-Signal auch im ICE-Innenraum zur Verfügung zu stellen, dann richtet doch bitte auf allen ICE-Strecken WLAN-Zugang ein, vielen Dank!
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Internet im ICE? Fehlanzeige

Die Bahn bietet ja auf einigen Strecken (Köln-Stuttgart und Stuttgart-München, z.B.) einen T-Online Hotspot, der mehr oder wenig gut funktioniert (siehe auch frühere Kommentare in diesem Blog).

Auf dem Weg nach Berlin wird ein solcher Hotspot leider nicht angeboten; da freut man sich doch über die Hotspot-Funktion im iPhone… oder?

Auch hier Fehlanzeige. Die Transferrate geht üblicherweise nicht über 7-8 kBit (!) hinaus, oft sieht es eher so aus:

Internet-im-ICE

Auch ist bezeichnend, dass trotz eingeschalteter 3G Funktionalität durchgehend Edge zur Verfügung steht. In einem Bahnhof habe ich dann das iPhone kurz auf Flugmodus und zurückgeschaltet - und siehe da: kurzzeitig stand 3G zur Verfügung, aber weniger als eine Minute, dann ging das Signal zurück auf Edge.

Vermutung: da die Scheiben der ICE Züge metallisch bedampft sind, müssen in jedem Wagen GSM-Repeater zum Einsatz kommen, da man sonst fast nicht telefonieren könnte. Diese scheinen aber eine Generation von vor dem Jahr 2000 zu sein und lediglich Edge als Datenkanal zur Verfügung stellen. Weiterhin unterstelle ich, dass hier eine Datenraten-Drosselung stattfindet, um einen Edge-Kanal für alle Fahrgäste eines Wagens aufteilen zu können.

Liebe Bahn, wenn Ihr es nicht schafft, das entlang der Strecke verfügbare 3G-Signal auch im ICE-Innenraum zur Verfügung zu stellen, dann richtet doch bitte auf allen ICE-Strecken WLAN-Zugang ein, vielen Dank!
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Facebook Vote

Golem hat sich über den Facebook-Vote zum Thema Governance echauffiert:

  • Facebook würde alles tun, damit möglichst wenig Anwender Ihre Stimme abgeben.
  • Außerdem wäre das Formular so kompliziert gehalten, dass es eher abschreckend wirken würde.
  • Weiterhin wäre das Formular nur in Englisch verfügbar.

Ich habe gestern meine Email von Facebook, Inc. erhalten und heute abgestimmt.
Leider habe ich keinen Screenshot des Formulars gemacht, wohl aber über das Ergebnis “to-date”:

93f718360ef75b27e099b566d5fa1ae0

Warum das Formular kompliziert sein soll ist mir unklar: es war lediglich auszuwählen, ob die bestehende oder die neue SRR präferiert sei. Zur Auswahl standen neben Englisch: Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Portugiesisch sowie noch zwei asiatische Sprachen die ich nicht identifizieren konnte.

Die Aktion mag eine Farce sein, wenn das Resultat tatsächlich auf der Basis “60% aller registrierten User” steht. Aber über die technische Ausführung gibt es meiner Auffassung nach keinen Grund zur Beschwerde.

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Desaster bei Buchung über Expedia

Im Urlaub letzte Woche fiel mir siedend heiß ein, dass ich für meine Geschäftsreise nach Berlin und München in der Folgewoche noch gar keine Hotels gebucht hatte.

Glücklicherweise hatte das Hotel auf unserem Zwischenstopp in Italien WLAN. Warum auch immer, mit der HRS-App für iPad kam ich absolut nicht klar (die Filterung hat nicht funktioniert), also habe ich es - frustriert - bei Expedia versucht. Es waren auch relativ schnell jeweils ein Hotel in Berlin und München gebucht - recht gute Häuser zu annehmbaren Preisen.

Als ich diesen Montag anfing, meine Emails der vorigen Woche durchzugehen sah ich auch die Bestätigungs-Emails von Expedia für die Hotelbuchungen. Mir stockte kurz der Atem als ich sah, dass die Buchung jeweils nicht für das von mir gewählte Datum (Dienstag auf Mittwoch und Mittwoch auf Donnerstag), sondern jeweils für den Tag davor durchgeführt worden war.

Die nächsten drei (!) Stunden verbrachte ich damit, die Situation wieder auszubügeln; diese Aktion lehrte mich, nie wieder über Expedia zu buchen. Die Philosophie, der zumindest ich Opfer wurde, scheint nämlich zu sein: lass doch den dummen Kunden das Problem lösen.

Es ging mehrmals zwischen Hotel und Expedia hin- und her; dieser Auszug aus einer Email an eines der Hotels und den Expedia Kundendienst (dessen Email übrigens unerklärlicherweise customerservice@expedia.de lautet) gibt die Situation recht gut wieder:

ich habe nun bzgl. dieser Buchung (und deren Stornierung) mit Expedia Kundenservice sowie auch dem Hotel xxx München telefoniert.

Expedia sagte mir, das Zimmer könne nur storniert werden, wenn Expedia eine Email vom Hotel bekäme, dass das Zimmer stornierbar sei.
Das Hotel sagt mir, es ist noch stornierbar, kann nicht nachvollziehen warum Expedia dies nicht einfach tut und bräuchte von Expedia eine Zusage, dass Expedia keine Gebühr für das Zimmer verlangen würde (sonst hätte das Hotel das Zimmer direkt storniert).

Ich bitte also nun darum, dass die Buchung storniert wird. Leider wurde über die Expedia Online App gebucht, die – zumindest in meinem Fall – zwei Buchungen jeweils einen Tag früher eingebucht hat als ich selektiert hatte.


Letztendlich bekam ich von Expedia für eine der Reservierungen eine Storno-Bestätigung, für die andere eine Bestätigung vom Hotel. Um dem Fall das Krönchen aufzusetzen bekam ich heute für jedes Hotel eine Bewertungsanfrage...

Würde sagen, Expedia hat seine Prozesse absolut nicht im Griff!
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Bin ich ein Bot?

Das habe ich jetzt schon zum zweiten Mal erhalten - bei einer einfachen Google-Suche:

Google_Machinecheck

Laut Google:

“Unsere Systeme haben ungewöhnlichen Datenverkehr aus Ihrem Computernetzwerk festgestellt. Diese Seite überprüft, ob die Anfragen wirklich von Ihnen und nicht von einem Robot gesendet werden.”

Passiert nur im Hotspot von T-Mobile… einmal abgesehen, dass das ziemlich lästig ist - was, bitte, sollen das für Buchstaben sein? Das kann nicht nur ein Bot nicht lesen, sondern auch ich nicht!

Google hat mich insgesamt vier Mal aufgefordert, einen solchen Test zu bestehen - keine Ahnung ob es 4-fache Sicherheit sein soll oder ob ich drei Mal die falschen Buchstaben eingegeben habe. Zeit, um nach Bing zu wechseln?
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Auch bei Google klappt's nicht immer

Ohne Worte…

Google_Error_Morsestr
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Das allwissende Internet? Haha!

Vor allem in der Presse wird man immer wieder die Allwissenheit des Internets angedeutet. Schließlich verknüpft es Millionen (Milliarden?) von Menschen, davon gibt ein guter Prozentsatz seinen „Senf” zu allen möglichen Themen.

Da sollte man doch erwarten können, etwas mehr Hilfe bei der Auswahl eines neuen Kühlschranks zu bekommen. Sollte man denken. Ist aber nicht so.

Das Problem liegt meiner Meinung darin, dass das Internet heutzutage primär als Gelddruckmaschine gesehen wird. In den Anfängen war das natürlich anders - da konnte man überhaupt kein Geld im Internet verdienen, also gesellten sich hauptsächlich Leute mit einer Opensource-Lebenseinstellung zusammen, um Ideen und Informationen auszutauschen.

Heute wird das Internet - zumindest in der westlichen Welt - von Google dominiert. Keine Suche ohne Google (meint man zumindest). Google ist aber ein Unternehmen, das Geld verdienen will. Das merkt man sehr schnell, wenn man die Marke, die Modellnummer eines bestimmten Kühlschranks und das Wort „Test” in die Suchmaske eingibt.

Seiten und mehr Seiten von Einträgen, die alle die besagte Information anpreisen; hinter fast jeder dieser Hits verbirgt sich aber entweder eine Preissuchmaschine oder eine „getarnte Preissuchmaschine” wie Ciao.de.

Am meisten irritieren mich die Hits, die auf Websites zeigen die ich jetzt mal „Schmarotzer” nenne. Das sind die Blutegel der Neuzeit. Wie diese „gefüttert” werden ist mir unklar, aber eindeutig erhalten sie die Suchanfrage von Google und bauen spontan eine „Informationsseite” dazu zusammen.

Diese Seiten beinhalten meist keinerlei Information zu dem eigentlich gesuchten Produkt (das dann groß in der Überschrift steht), sondern jede Menge (voraussichtlich bezahlte) Links zu anderen Produkten oder Dienstleistungen, die meist wenig oder gar nichts mit der Originalsuche zu tun haben.

Eigentliche Informationen zu dem Modell, idealerweise von einem Besitzer geschrieben, findet man äußerst selten - und dann meist auf Seite 4 der Google Hitliste. Auch Ciao.de, sonst eine gute Adresse in meinen Augen, versagt hier häufig.
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