Hans D. Baumeister

Hans D. Baumeister

Profi-Feuerwerk in Venningen!

Gefilmt von unserer Terrasse (zeigt nach Norden) - voraussichtlich von Bauer’s Stuben ausgeführt.

War’s nun eine übereifrige Brasilien-Sieg-Feier oder doch “nur” eine Hochzeit?

Hier gehts zu YouTube...
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So geht es auch... NICHT!

Ab und zu bekomme ich Angebote mehrerer Anbieter für so genannte “Software Bundles” - also eine Zusammenstellung verschiedener Softwareprodukte (für den Mac) für einen meist recht guten Preis.

Auch kürzlich wieder, von macphun. Diesmal waren einige Applikationen der Firma Macware drin, also wollte ich mir die Beschreibungen auf der Herstellerseite ansehen. “Hersteller” muss man hier etwas differenzieren: Macware ist kein Softwareproduzent, sondern eher so etwas wie ein Verleger.

Kleine Softwarefirmen (wohl auch one-man-Shows), die in der großen Wildnis des IT-Markts wenig Chancen alleine haben, können hier unter die Fittiche schlüpfen und - gegen einen voraussichtlich nicht unerheblichen Umsatzanteil - die Marke “Macware” nutzen.

Macware ist in Omaha, Nebraska beheimatet, bietet Ihre Website aber gleich in sieben Sprachen an. Aus Jux hab ich auf die deutsche Fassung umgeschaltet, das Resultat sollte man sich
ansehen.

Ich tippe auf Google Translate; zumindest die wenigen Teile, die ich probehalber von der englischen Fassung so mit GT ins Deutsche übersetzt habe, werden 1:1 auf der Website wiedergegeben.

Ich vermute, sie haben die anderen, angebotenen Übersetzungen (Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch) genau so erzeugt.

Da kann man nur hoffen dass eventuell verfügbare Lokalisierungen in der verkauften Software eine höhere Qualität aufweisen...
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Empathie der Deutschen

Heute hatte ich ein Erlebnis der 3. Art - oder sagen wir lieber: der “typisch deutschen Art”?

Ich war auf dem Heimweg von Köln, mit einer Verbindung von Köln HBF hach Messe/Deutz mit der S-Bahn. Dort hatte ich meinen Rucksack auf dem Rücken und stand beim Ausgang in der S-Bahn. Im Nachhinein meine ich auch etwas gespürt zu haben, das mag aber Einbildung sein. Es scheint aber, dass jemand versucht hat meinen Laptop aus dem Rucksack zu stehlen, denn beide Reisverschlüsse von der hinteren, großen Tasche (wo der Laptop reingeschoben wird) waren komplett aufgezogen.

Ich lief vom S-Bahn Gleis runter zum Bahnsteig 11 (ICE) und dachte die ganze Zeit, meine Schultergurte hätten sich verstellt, da der Rucksack sich sehr seltsam anfühlte. Als ich ihn dann herunternahm um nachzusehen, flog mein Laptop im hohen Bogen raus und auf den Steinboden. Glücklicherweise ist es ein MacBook Pro aus Alu, somit ist nichts passiert.

Allerdings - und das betrübt mich enorm: ich bin an dutzenden Leuten vorbeigelaufen. So wie mein Rucksack geschlingert hat, muss der Rechner halb rausgehangen haben. Aber: kein einziger hat mich darauf angesprochen. Irre.

Ich erinnere mich an eine Situation in Mailand, als ich aus dem Flughafenzug ausstieg. Ich muss im Zug in etwas klebriges (Kaugummi?) gesessen sein; auf jeden Fall sprachen mich sofort Menschen an, die das bemerkten - leider verstand ich es nicht. Eine ältere Dame nam ein Taschentuch aus ihrer Tasche, drückte es mir in die Hand und führte meine Hand zu der Stelle auf der Rückseite meines Beins. Das nenne ich echte Empathie - nix wie nach Italien!
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"Formaular für Obermanager-Stelle"

Wow, das hört sich doch gut an, kam gerade per Email rein:

Sehr geehrter Herr/Sehr geehrte Frau!
Wir schicken diese Nachricht an Sie, weil Sie einer der Bewerber um die Stelle von einem Obermanager in unserer Internet-Gesellschaft sind. Nachdem wir Ihr Bewerbungsformular untersucht haben, möchte unsere Gesellschaft gerne Ihnen einen flexiblen Arbeitsplan, Krankenversicherung, ein Bruttogehalt von 40.000 EUR, einen jährlichen Urlaub für zwei Wochen gerne anbieten.
Wenn Sie Interesse für weitere Information bezüglich Stellenangebote haben, bitte füllen Sie ein Formaular www.alicia.in.ua
Danke für Ihre Rücksicht,
Vollziehender Vizepräsident der Abteilung für Arbeitskräfte
Helmut Marlow


Ich werde mich gleich mal bewerben... :-)

Kam natürlich von einer Email-Adresse einer gehackten Website (hier: accutome.com).
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Qualitätsjournalismus… NICHT!

Das Handelsblatt (Online) hat heute diesen Artikel veröffentlicht. Leider war mir ein Kommentar auf der Website bis dato verwehrt, deshalb meinen Kommentar hier im Blog:

Das ist mal wieder ein Artikel, der den qualitativ minderwertigen Journalismus von heute aufzeigt.

Zum einen kommt
Star Trek aus den 60er Jahren (spezifisch: September 1966 wurde die erste Sendung ausgestrahlt) und nicht aus den 70ern, wie der Autor behauptet.

Zum anderen "verschwenden" durchaus renommierte Wissenschaftler ziemlich viele Gedanken mit dem Thema
Quantenteleportation… und zeigen erste Erfolge auf, individuelle Quanten an Information "gebeamt" zu haben. Es ist natürlich ein weiter Weg bis zu einer möglichen Teleportation von Materie, aber als Journalist zu behaupten “… es geht nicht” ist unseriös. Wie viele, inzwischen alltägliche, Phänomene wurden mit “es geht nicht” abgetan!

Um beides zu recherchieren benötigt man eine Internetverbindung und keine 5 Min. Zeit; beides hatte der Autor dieses "Werkes" anscheinend nicht zur Verfügung.

Wohl der Grund warum der Autor des Artikels nicht namentlich genannt wird...

PS:
dieser Bericht des Air Force Research Laboratory aus 2004 ist ganz interessant, wenn auch etwas zu Paranormal für meinen Geschmack…
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Zensur - so geht das auch!

Dieser Handelsblatt-Online Artikel hat mich ziemlich irritiert. Gerne hätte ich einen Kommentar geschrieben, dazu muss man sich aber registrieren (komisch, bei den meisten Websites geht so was per Facebook-Authentifizierung).

Also, Formular ausgefüllt, Häkchen bei “…Nutzungsbedingungen…einverstanden” gesetzt und den “bist-Du-ein-Mensch” Code eingegeben:

Handelsblatt-code

Warum Handelsblatt hier kein Captcha verwendet, ist mir gänzlich unklar - oder auch nicht. Denn: ich habe diese Prozedur gute 6x versucht. Z.T. sind die Codes ziemlich schlecht zu lesen, z.T. geht es ganz gut.

In den 6 Versuchen habe ich ganz sicher mindestens 1x den Code richtig eingegeben. Alle Pflichtfelder waren ausgefüllt. Das “ich stimme Zu…” Häkchen war gesetzt. Trotzdem hat es nicht funktioniert:

Handelsblatt-Eingaben überprüfen

So kann man sich unangenehme oder kritische Kommentare natürlich gut vom Leib halten. Unter “Kontakt/Hilfe” habe ich nun eine Nachricht ans Handelsblatt geschickt. Da wurde der selbe Code-Typ zur Authentifizierung genutzt und - siehe da, es hat beim ersten Versuch geklappt.

Vielleicht muss man auf der Registrierungsseite das Häkchen bei “Ja, ich bestelle kostenfrei das Handelsblatt Probeabo für 2 Wochen” setzen, um die Registrierung durchzubekommen?
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Umsatzsicherheitsmaßnahme

Irre. Hat man eine Nagelschere im Handgepäck, bekommt man die beim Sicherheits-Check abgenommen. Mir wurde auch schon einmal ein Mikro-Schraubenzieher aus Sicherheitsgründen abgenommen... man kann darüber sicherlich diskutieren, aber sei’s drum - klar, ich könnte theoretisch vielleicht mit einer Nagelschere ein Flugzeug kapern.

Gleich nach dem Sicherheits-Check am Frankfurter Flughafen (Terminal 1A) ist der Duty-Free Laden (wo man u.a. die eben weggeworfene Wasserflasche für 2,50€ neu kaufen darf).

Dort gibt es dann diese Auswahl:

NagelscherenFRA

Ich meine auch irgendwo Schweizermesser gesehen zu haben, kann mich aber täuschen...

Die einzige Sicherheit, die das bringt, ist der zusätzlich gesicherte Umsatz im Duty Free. Ich meine, das ist einen Leserbrief an die FAZ wert...
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